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Klaus Kleimann
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Wenn sich Kinder nicht im Griff haben – ADHS ist eine Störung der Selbstregulation und Impulskontrolle – ADHS Therapie in Bonn

Aktuell wird das Thema ADHS, eine Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, in den Medien, sowie in Forschung und angewandter Medizin wieder sehr kontrovers diskutiert. Erfahrene Neurologen werden zitiert, dass ADHS eine Erfindung sei und es sie nur gäbe, damit Pharmakonzerne das große Geld mit Medikamenten machen können.  Andere, weniger konspirative Stimmen, sagen, dass diese Hyperaktivitätsstörungen ein Produkt falscher Erziehung ist.

 

Ich sage jedoch aus Erfahrung, dass ADHS keine Folge vernachlässigter Erziehung ist, sondern eine genetische Folge, eine Art Abweichung von der Norm. Und wirklich sind etwa 80 Prozent der wahrnehmbaren Störungen genetisch bedingt. Jedoch können sich direkte und indirekte Umwelteinflüsse negativ auf das Auftreten, sowie Verhalten eines an ADHS erkrankten Menschen auswirken.

 

Ich habe in meiner Praxis in Bonn bereits viele Kinder einer erfolgreichen ADHS Therapie unterzogen. Bei Kindern ist das Krankheitsbild seit längerem bekannt und auch gut erforscht. Immer häufiger erhalten Kinder die Diagnose ADHS, wenn auch mit unterschiedlichen Ausprägungen. Schätzungen gehen in die Richtung, dass etwas vier bis fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland an ADHS leiden.

 

Welche Symptome von ADHS gibt es bei Kindern?

 

Zu den gewichtigsten Symptomen eines Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms gehören Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen und mangelnde Impulskontrolle. Ich stelle jedoch oft fest, dass Kinder und Jugendliche, die Hyperaktivität, im Vergleich zu Erwachsenen, meist schlecht unter Kontrolle haben. Deutliche Probleme haben sie mit ihrer Impulsivität und der Konzentration.

 

Symptome von ADHS: zwischen Chaos und Kontrollverlust

 

Viele Kinder merken oft selbst, dass etwas mit Ihnen „nicht stimmt“ oder haben sogar schon eine positive ADHS-Diagnose, trotzdem verheimlichen sie es. So werden impulsives Verhalten und Konzentrationsstörungen mit kleinen Tricks überspielt. Dadurch wird es für das Umfeld der von Betroffenen schwer die Krankheit als solches zu erkennen.


Es häufen sich durch fortschreitende Forschung, Diagnostik und Therapie auch vermehrt die Hinweise darauf, dass ADHS-Erkrankte an einem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus leiden. Konkret bedeutet das, dass Patienten wenig schlafen und sich die Nächte um die Ohren schlagen. Morgens sind sie dann oft sehr müde. Es kommt auch in vielen Fällen zu einem Katalysatoreffekt: Die Betroffenen werden depressiv, neigen zu Stimmungsschwankungen und bilden Suchterkrankungen aus.

 

 

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es für ADHS?

In erster Linie versuche ich bei meinem Therapieansatz die Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung durch ein intensives Coaching zu verbessern. Dazu gehört das Training von Körperempfinden, Koordinationsübungen für die Motorik und Hilfestellung bei der Strukturierung des Alltags. Dabei nutze ich unter anderem Instrumente aus der Psychotherapie, Psychologie und Hypnosetherapie. Ich möchte meine ADHS Patienten in Bonn Hilfe zur Selbsthilfe geben.

 

Weitere Behandlungsansätze für ADHS Erkrankte:

 

  • Medikamente wie Methylphenidat und bestimmte Antidepressiva
  • (diese regulieren die Bereitstellung von Botenstoffen - Neurotransmittern-  im Gehirn)
  • Verhaltenstherapie (diese dient dem erlernen neuer Verhaltensmuster)
  • Eine Ernährungsumstellung, welche die Krankheitssymptome vermindert
     

Typische Störungsmuster im Bereich Aufmerksamkeit, die bei ADHS Patienten auftreten können:

 

  • Innere Wachheit ( bei Anstrengung oder für den Patienten weniger interessanten Dingen ->  schnelle Ermüdung)
  • Selektive Wachsamkeit -> (Patienten können nicht Wichtiges von Unwichtigem filtern)
  • Geteilte Aufmerksamkeit (Patienten können entweder vieles gleichzeitig oder nur eine Sache)
  • Entscheidungsfindung (Patienten zeigen einen Hang zu impulsiven Entscheidungen oder zögern diese lange heraus)
  • Aktivierung der Achtsamkeit (Patienten sind nur achtsam, wenn etwas interessant oder neu ist)

 

Auch wenn es um die Impulskontrolle geht, gibt es bei ADHS Patienten folgende charakteristische Störungen:

 

  • Verhaltensplanung (Patienten leben im Hier und Jetzt und können keine vorrausschauenden Entscheidungen treffen)
  • Steuerungsfähigkeit der Bewegungsimpulse und Kontrolle der verbalen Äußerungen
  • Belohnungssystem (Patienten können schlecht warten und haben überzogene Erwartungshaltungen, wollen immer sofort eine Belohnung)
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